"Der erste letzte Tag"
Dramatisierung von Lajos Wenzel mit Carolin Freund, Thomas Jansen u.a.
Nachdem ein Flug am Münchner Flughafen ausfällt, bleibt dem eher zurückhaltenden Livius keine andere Wahl, als sich den letzten verfügbaren Mietwagen mit der impulsiven und lebensfrohen Lea zu teilen. Was zunächst wie eine nervenaufreibende Fahrgemeinschaft beginnt, entwickelt sich schnell zu einem turbulenten Roadtrip voller überraschender Begegnungen, humorvoller Situationen und tiefgründiger Gespräche. Lea stellt eine ungewöhnliche Frage in den Raum: Was würden wir tun, wenn heute unser letzter Tag wäre? Lea beginnt, genau nach diesem Prinzip zu handeln: spontan, mutig und ohne Rücksicht auf gesellschaftliche Erwartungen. Sie überredet Livius dazu, Dinge zu tun, die er normalerweise niemals wagen würde. Die beiden machen absurde Zwischenstopps, brechen Regeln, liefern sich verrückte Diskussionen und geraten in immer chaotischere Situationen. Für Livius wird die Reise dadurch gleichzeitig anstrengend, befreiend und überraschend ehrlich. Mit der Zeit öffnet sich Livius immer mehr. Er beginnt zu erkennen, wie sehr Angst, Routine und Anpassung sein Leben bestimmt haben. Lea zwingt ihn dazu, sich mit seinen Entscheidungen, seiner Ehe und seinen verpassten Chancen auseinanderzusetzen. Während der gemeinsamen Reise geraten die beiden immer wieder in absurde, bewegende und zugleich urkomische Situationen. Doch hinter dem Witz verbirgt sich eine berührende Geschichte über Mut, Freiheit und die Bedeutung des Augenblicks.

Kultur im Kreis Höxter