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Sofortprogramm zur Unterstützung freischaffender Künstler*innen aufgrund der Auswirkungen der Corona-Krise

Mit einer Soforthilfe in Höhe von zunächst fünf Millionen Euro unterstützt die Landesregierung freischaffende, professionelle Künstlerinnen und Künstler, die durch die Absage von Engagements in finanzielle Engpässe geraten. Sie erhalten eine existenzsichernde Einmalzahlung in Höhe von bis zu 2.000 Euro.

Die Soforthilfe kann mittels eines einfachen Formulars bei den zuständigen Bezirksregierungen beantragt werden und muss später nicht zurückgezahlt werden. Voraussetzung für die Gewährung der Soforthilfe ist die Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse (KSK) oder einem anderen künstlerischen Verband (z.B. DTKV) – es gibt aber auch Härtefallregelungen. Nachweise von Verdienstausfällen/Absagen müssen entsprechend eingereicht werden; diese Summen sollten möglichst die 2.000 EURO übersteigen. Geringere Ausfallsummen wirken sich dementsprechend auch auf eine geringere Soforthilfe aus.

„Freischaffende Künstlerinnen und Künstler verfügen meist nur über geringe Rücklagen. Wenn Aufführungen, Gigs und Veranstaltungen massenweise wegfallen, geraten sie daher schnell in dramatische Geldnot. Die Soforthilfe verschafft ihnen schnell und unbürokratisch einen finanziellen Puffer, um die Zeit bis zum Anlaufen der großen Rettungsschirme in Land und Bund bestmöglich zu überbrücken“, sagt Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen.

Weitere Informationen sowie das Antragsformular finden Sie unter: www.mkw.nrw/Informationen_Corona-Virus

Anträge auf Soforthilfe sind direkt bei den zuständigen Bezirksregierungen zu stellen.
Für den Kreis Höxter ist die Bezirksregierung Detmold zuständig:
Telefon: 05231 / 711295
E-Mail: dez48kultur@brdt.nrw.de


Grundsätze zur förderrechtlichen Behandlung der Auswirkungen der Coronavirus-Krise

Daneben schaffen zusätzliche Anpassungen im regulären Förderverfahren Sicherheit für die Kultureinrichtungen und -akteure. Grundsätzlich gilt dabei: Bereits bewilligte bzw. derzeit noch in Prüfung befindliche Förderungen in Höhe von mehr als 120 Millionen Euro werden in jedem Falle ausgezahlt – auch dann, wenn die Veranstaltungen und Projekte wegen Corona abgesagt oder verschoben werden müssen.

Zusätzliche Ausnahmeregelungen sollen Veranstalter und Einrichtungen finanziell wie zeitlich entlasten: So können etwa Ausfallkosten, die durch Absagen entstehen, als zuwendungsfähige Ausgaben im Rahmen der Förderungen anerkannt werden sowie die üblicherweise bei der Verwendung von Fördermittel geltenden Zwei-Monats-Fristen gelockert werden.

Weitere Informationen Sie unter: www.mkw.nrw/Informationen_Corona-Virus