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„Auf geht’s!“ - 90 Millionen Euro zusätzlich für freischaffende Künstlerinnen und Künstler

Die Landesregierung setzt das bereits erprobte Stipendienprogramm „Auf geht’s!“ fort, das Teil des großangelegten NRW-Stärkungspakets „Kunst und Kultur“ zur Bewältigung der direkten und indirekten Folgen der Corona-Krise im Bereich der Kultur ist. Es sollen weitere 15.000 Stipendien über je 6.000 Euro für künstlerische Arbeit unter Pandemie-Bedingungen zur Verfügung gestellt werden.

Hier gelangen Sie zum Antragsformular.

Die Stipendien richten sich an freischaffende, professionell arbeitende Künstler*innen aller Sparten mit Hauptwohnsitz in Nordrhein-Westfalen.

Künstler*innen, die bereits in der ersten Runde ein Stipendium erhalten haben, sind auch in der zweiten Runde weiterhin antragsberechtigt. Die Mittel sollen helfen, begonnene Projekte zum Abschluss zu bringen, neue Vorhaben zu konzipieren bzw. umzusetzen oder neue Vermittlungsformate zu erproben.

Fragen zum Stipendienprogramm können telefonisch über das Service-Telefon (0211 / 4684 4999, Mo-Fr, 9-18 Uhr) oder per Mail (NRW-Kuenstlerstipendium@mkw.nrw.de) gestellt werden.

Mehr Infos erhalten Sie auf der Webseite des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen unter: https://www.mkw.nrw/presse/aufgehts_PM


NRW-Stärkungspaket „Kunst und Kultur“ - Kulturstärkungsfonds für Kultureinrichtungen 

Ziel des Kulturstärkungsfonds ist es, Kunst und Kultur im Land wieder erlebbar zu machen und Kultureinrichtungen bei der Durchführung ihrer Kulturprogramme unter den erschwerten Bedingungen der Corona-Pandemie zu unterstützen – auch wenn sich der Betrieb unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten noch nicht rechnen sollte. 

Die Programmlinie für gemeinnützige Kultureinrichtungen, die nicht institutionell gefördert werden, ist rückwirkend für 2020 wiederaufgelegt worden. Antragsfrist ist der 12. März 2021.

Eine Programmlinie für freie und kommunal getragene Bespieltheater ist nun rückwirkend für 2020 aufgelegt worden. Antragsfrist ist der 24. März 2021.

Weitere Programmlinien des NRW Kulturstärkungsfonds, insbesondere zu den einzelnen Sparten, in denen dann auch kommunale Kultureinrichtungen berücksichtigt werden, werden nach und nach erarbeitet und bekannt gegeben.  

Informationen zu diesen weiteren Förderanträgen und Unterstützung bei der Antragstellung erhalten Einrichtungsträger nach der Veröffentlichung bei den zuständigen Bezirksregierungen.

Weiter Informationen finden Sie auf der Webseite des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW unter: https://www.mkw.nrw/FAQ_Sofortprogramm

Fragen zum Kulturstärkungsfonds richten Sie bitte per Mail an: nrw-kulturstaerkungsfonds@mkw.nrw.de


Land unterstützt Laienmusikvereine in Corona-Krise mit Sonderhilfsprogramm

Die Landesregierung legt ein Sonderhilfsprogramm in Höhe von 500.000 Euro auf, um die Laienmusikvereine in Nordrhein-Westfalen während der Corona-Krise zu unterstützen. Das entspricht einer Erhöhung um 35 Prozent der regulären Landesförderung von rund 1,4 Millionen Euro. Die Mittel kommen den zahlreichen gemeinnützig organisierten Chören und Musikvereinen zu Gute, die aufgrund von Corona-bedingten Einschränkungen – etwa durch Ausfälle von Proben und Auftritten – in finanzielle Engpässe geraten sind.

Mehr Informationen finden Sie hier: https://www.mkw.nrw/presse/Laienmusikvereine_Corona-Hilfe


Sonderprogramm „Heimat, Tradition und Brauchtum“  

Die Landesregierung legt ein Sonderprogramm „Heimat, Tradition und Brauchtum“ zur Unterstützung von Vereinen und Verbänden während der Corona-Lage auf.  

Gemeinnützige Vereine oder Organisationen, die im Sinne ihrer satzungsgemäßen Aktivitäten den Bereichen Heimat, Tradition und Brauchtum zuzuordnen sind, sollen zur Überwindung eines durch die Corona-Krise verursachten existenzbedrohenden Liquiditätsengpasses einen einmaligen Zuschuss in Höhe von bis zu 15.000 Euro beantragen können. Die Unterstützung richtet sich nach dem tatsächlichen Bedarf.  

Anträge können ab dem 15. Juli 2020 bei der Bezirksregierung gestellt werden.  

Voraussetzung für die Gewährung der Sonderhilfe ist die Vermeidung eines durch die Pandemie verursachten finanziellen Engpasses, der zu einer Existenzgefährdung in Form einer drohenden Zahlungsunfähigkeit führen könnte. Die existenzbedrohende wirtschaftliche Lage muss aufgrund des Wegfalls von Einnahmen und/oder nicht zu verhindernder Ausgaben durch die Corona-Pandemie eingetreten sein.  

Weitere Informationen zu dem Sonderprogramm finden Sie unter: https://www.mhkbg.nrw/themen/heimat/sonderprogramm-heimat-2020


Sofortprogramm zur Unterstützung freischaffender Künstler*innen aufgrund der Auswirkungen der Corona-Krise

Mit einer Soforthilfe in Höhe von zunächst fünf Millionen Euro unterstützt die Landesregierung freischaffende, professionelle Künstlerinnen und Künstler, die durch die Absage von Engagements in finanzielle Engpässe geraten. Sie erhalten eine existenzsichernde Einmalzahlung in Höhe von bis zu 2.000 Euro.

Die Soforthilfe kann mittels eines einfachen Formulars bei den zuständigen Bezirksregierungen beantragt werden und muss später nicht zurückgezahlt werden. Voraussetzung für die Gewährung der Soforthilfe ist die Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse (KSK) oder einem anderen künstlerischen Verband (z.B. DTKV) – es gibt aber auch Härtefallregelungen. Nachweise von Verdienstausfällen/Absagen müssen entsprechend eingereicht werden; diese Summen sollten möglichst die 2.000 EURO übersteigen. Geringere Ausfallsummen wirken sich dementsprechend auch auf eine geringere Soforthilfe aus.

„Freischaffende Künstlerinnen und Künstler verfügen meist nur über geringe Rücklagen. Wenn Aufführungen, Gigs und Veranstaltungen massenweise wegfallen, geraten sie daher schnell in dramatische Geldnot. Die Soforthilfe verschafft ihnen schnell und unbürokratisch einen finanziellen Puffer, um die Zeit bis zum Anlaufen der großen Rettungsschirme in Land und Bund bestmöglich zu überbrücken“, sagt Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen.

Weitere Informationen sowie das Antragsformular finden Sie unter: www.mkw.nrw/Informationen_Corona-Virus

Anträge auf Soforthilfe sind direkt bei den zuständigen Bezirksregierungen zu stellen.
Für den Kreis Höxter ist die Bezirksregierung Detmold zuständig:
Telefon: 05231 / 711295
E-Mail: dez48kultur@brdt.nrw.de


Grundsätze zur förderrechtlichen Behandlung der Auswirkungen der Coronavirus-Krise

Daneben schaffen zusätzliche Anpassungen im regulären Förderverfahren Sicherheit für die Kultureinrichtungen und -akteure. Grundsätzlich gilt dabei: Bereits bewilligte bzw. derzeit noch in Prüfung befindliche Förderungen in Höhe von mehr als 120 Millionen Euro werden in jedem Falle ausgezahlt – auch dann, wenn die Veranstaltungen und Projekte wegen Corona abgesagt oder verschoben werden müssen.

Zusätzliche Ausnahmeregelungen sollen Veranstalter und Einrichtungen finanziell wie zeitlich entlasten: So können etwa Ausfallkosten, die durch Absagen entstehen, als zuwendungsfähige Ausgaben im Rahmen der Förderungen anerkannt werden sowie die üblicherweise bei der Verwendung von Fördermittel geltenden Zwei-Monats-Fristen gelockert werden.

Weitere Informationen Sie unter: www.mkw.nrw/Informationen_Corona-Virus