Festivalförderfonds der Initiative Musik
Mit dem Festivalförderfonds gibt es seit 2023 erstmals eine strukturierte Förderung auf Bundesebene für Musikfestivals im Bereich der Popularmusik und des Jazz. Ziel des Förderprogramms ist es, die kulturpolitisch bedeutsame Arbeit von Festivals zu unterstützen, künstlerische Vielfalt und Entwicklung zu fördern und die Freiheit der Kunst zu stärken.
Festivals können in einem offenen Verfahren einen Antrag auf Förderung stellen.
Im Fokus der Förderrunde stehen das musikalische Programm und das kuratorische Gesamtkonzept der Festivals. Besonders berücksichtigt werden die künstlerische Qualität der Programmplanung, die Förderung von Nachwuchsmusikerinnen und Nachwuchsmusikern, die Berücksichtigung von in der Musikbranche unterrepräsentierten Gruppen sowie die Unterstützung und Einbindung regionaler Strukturen. Darüber hinaus können Maßnahmen unter anderem in den Bereichen Inklusion, Integration, Partizipation und Barrierefreiheit, Nachhaltigkeit, kulturelles Rahmenprogramm und Bildungsformate, Demokratieförderung sowie Vernetzung und Partnerschaften mit anderen Festivals gefördert werden.
Anträge für den Festivalförderfonds können vom 6. Oktober 2026 (12 Uhr) bis zum 27. Oktober 2026 (12 Uhr) eingereicht werden.
Das Programm richtet sich vorwiegend an kleine und mittlere Musikfestivals sowie an Festivals jenseits der Metropolen. Mindestens 70 Prozent der ausgewählten Festivals sollen im nichturbanen Raum – in Landkreisen und Kleinstädten mit bis zu 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern – stattfinden. Mindestens 95 Prozent des Förderbudgets sollen auf kleine und mittlere Festivals mit bis zu 15.000 Besucherinnen und Besucher entfallen.
Die Förderung erfolgt als Anteilsfinanzierung und beträgt bis zu 70 Prozent der anerkannten zuwendungsfähigen Projektausgaben. Die Fördersumme liegt zwischen 10.000 und 50.000 Euro und ist maximal auf die tatsächliche Finanzierungslücke des gesamten Festivalvorhabens begrenzt.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite der Initiative Musik.

Kultur im Kreis Höxter