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"Weißes Gold?! Schmuck aus Porzellan und Fayence von heute"

Kabinettausstellung im Gerverot-Saal im Museum Schloss FÜRSTENBERG

Schmuck: Beate Pfefferkorn_© Felix Krull_Kultur Kreis Höxter
25.01.2023
10:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Museum Schloss FÜRSTENBERG, Meinbrexener Straße 2, 37699 Fürstenberg
Landkreis Holzminden

Porzellan als Schmuckmaterial blickt einerseits auf eine lange Tradition zurück, ist andererseits aber trotzdem nach wie vor ungewöhnlich. Seitdem Porzellan in Europa produziert wurde, fand es Verwendung zur Herstellung von preziösen Accessoires. Das waren exquisite Galanterien oder tatsächliche Schmuckstücke, die am Körper getragen wurden. Allerdings spielte das Material im Vergleich zu Edelmetallen und Juwelen eine untergeordnete Rolle, auch wenn es gerne als „weißes Gold“ bezeichnet wurde.

Gegenwärtig beschäftigen sich viele Künstler*innen mit dem Schmuckhaften des Porzellans in ganz unterschiedlichen Spielarten. Seien es klassische Schmuckelemente mit hochfeiner Porzellanmalerei, die Verwendung gefärbter Porzellanmasse oder die Transformation gefundener Porzellanstücke – die Möglichkeiten erscheinen unendlich. Für unsere Kabinettausstellung konnten wir fünf herausragende Vertreter*innen aktueller Schmuckkunst gewinnen:

Beate Pfefferkorn, Dresden
Materia Prima (Silke Knetsch und Christian Streit), Freiburg i. Brsg.
Silvia Klöde, Meißen
Studio Zschocke Böer, Dresden
Gesine Hackenberg, Amsterdam

Die Ausstellung ist noch bis zum 26. Februar 2023 im Geverot-Saal des Museums Schloss Fürstenberg zu sehen.